Corona-Krise

Politik macht Reisebüros Hoffnung auf Finanzhilfe

Bundesfinanzminister Olaf Scholz kündigt ein Konjunkturpaket an – und erwähnt dabei ausdrücklich die Reisebüros. Darüber hinaus soll im Bundeswirtschaftsministeriun ein Notfallfonds für die Touristik erwogen werden, der auch dem Counter helfen soll.

Die Reisebüro-Proteste zeigen offenbar Wirkung - jedenfalls kündigte Bundesfinanzminister Olaf Scholz an, den Counter beim geplanten Konjunkturpaket zu unterstützen.
Foto: Bundesministerium der Finanzen

In einem Kurzvideo auf Twitter kommt Scholz auf das für Juni geplante Konjunkturprogramm zu sprechen. Ausdrücklich kündigt er dabei auch für Hotels, Busunternehmen und Reisebüros Finanzhilfe an. Das Video verbreitete Scholz per Twitter. Der Link findet sich unten.

Nach Informationen von TravelTalk wird aber auch im Bundeswirtschaftsministerium über weitere Finanzhilfe für die Touristik gesprochen – und auch hierbei sollen Reisebüros einbezogen werden. Erwogen wird ein Notfallfonds, beschlossen ist aber noch nichts.

Kommende Woche sind weitere politische Beratungen geplant, darunter am Mittwoch, dem 27. Mai. Das ist auch der Tag, an dem Reisebüros, Busunternehmern und mittelständische Veranstalter zum „T-Day“ in Berlin aufgerufen haben, zum Tourismus-Day also – der bisher wohl größten Protest-Aktion der Branche. Die Teilnehmer wollen sich hierzu an mehreren Stellen der Stadt versammeln, darunter am Brandenburger Tor, vor dem Wirtschaftsministerium und dem Wittenbergplatz. Auch Auto- und Buskorsos sind geplant.

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