Trotz Pandemie (Update)

In diese Länder können Deutsche wieder reisen

Fast jedes Land der Welt hatte in der Corona-Krise seine Grenzen entweder ganz geschlossen oder Einreisen zumindest enorm erschwert, etwa durch strenge Quarantäne-Regeln. Inzwischen haben viele Destinatinonen die Vorschriften wieder gelockert – oder auch schon wieder verschärft. TravelTalk gibt einen aktualisierten Überblick.

Urlaub in Griechenland ist seit 1. Juli wieder möglich, etwa auf der Insel Santorin. Besucher müssen allerdings vorab ein Online-Formular ausfüllen.
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Deutschland hebt generelle Reisewarnung auf

Europäische Union und Schengen-Staaten Deutschland hebt seine Reisewarnung für die 26 Partnerstaaten der EU sowie Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein zum 15. Juni 2020 auf. Dann können – so es zu keiner negativen Infektionsentwicklung kommt – diese Staaten aus deutscher Sicht wieder ohne Warnung bereist werden. Allerdings ist dabei zu beachten, ob dies auch von Seiten der jeweiligen Länder möglich ist – und wenn ja, unter welchen Bedingungen. Vor einigen Ländern wie Schweden wird wegen der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen weiterhin gewarnt.

Nicht-EU-Staaten: Reisen in zehn Staaten möglich

Deutschland hat für elf Staaten außerhalb der EU die Reisebeschränkungen, teilweise aber (noch) nicht die Reisewarnung aufgehoben. Dabei handelt es sich um:

  • Australien
  • Georgien
  • Kanada
  • Montenegro
  • Neuseeland
  • Thailand
  • Tunesien
  • Uruguay

Für Japan, Südkorea und China gelten die Lockerungen unter Vorbehalt, wenn diese Länder auch Menschen aus Deutschland wieder die Einreise erlauben. Dies ist bisher nicht der Fall.

Für Reisende aus Risikogebieten gilt weiterhin eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht, falls sie kein negatives Testergebnis für das Coronavirus vorweisen können.

Albanien: Grenze offen

Die Landgrenzen sind seit dem 1. Juni, der Flughafen Tirana ist seit dem 15. Juni für den Flugverkehr wieder geöffnet. Grundsätzlich besteht keine Quarantäne-Pflicht nach Einreise. Die meisten öffentlichen Verkehrsverbindungen bleiben jedoch weiterhin eingestellt, auch der Fährverkehr nach Italien und Griechenland. In Albanien gilt ein landesweiter Ausnahmezustand bis zum 23. Juni.

Antigua und Barbuda wieder bereisbar

Der kleine Inselstaat führt verstärkte Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen und Temperaturmesserungen durch. Der internationale Flughafen ist seit dem 1. Juni wieder geöffnet. Auch der Schiffsverkehr ist wieder zugelassen. Die örtlichen Hygienevorschriften müssen beachtet werden. Es besteht weiterhin Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Bei Einreise am Flughafen muss eine Maske getragen werden. Es findet eine Gesundheitsuntersuchung mit Temperaturmessung statt. Es kann ein Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 48 Stunden ist. Sollte kein Covid-19-Test vorgelegt werden, besteht eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht. Diese kann im Hotel erfolgen, beziehungsweise nach Genehmigung der Behörden im Eigenheim. Alternativ kann ein Covid-19-Test vor Ort nachgeholt werden und die Quarantäne-Pflicht entfällt bei negativem Ergebnis. Es besteht eine nächtliche Ausgangssperre.

Aruba: Schrittweise Wiedereröffnung

Besucher aus Bonaire und Curaçao können seit dem 15. Juni wieder einreisen, Gäste aus der Karibik (mit Ausnahme der Dominikanischen Republik und Haiti), Europa und Kanada ab dem 1. Juli 2020, gefolgt von Besuchern aus den USA ab dem 10. Juli 2020. Aruba hat die Covid-19-Fälle auf der Insel schnell identifiziert und behandelt. Neue Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle wurden inselweit und vor allem für Tourismus- und Gastgewerbebetriebe eingeführt, damit sich die Bewohner und Besucher sicher fühlen können. Jedes Jahr kommt mehr als eine Million Besucher aus der ganzen Welt nach Aruba.

Belgien: Grenzen seit 15. Juni offen

Einreisen aus dem europäischen Ausland, aus Schengen-assoziierten Staaten, aus Großbritannien und Nordirland sind erlaubt. Die bisherigen Grenzkontrollen sowie die Quarantäne-Pflicht wurden aufgehoben. Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Zutritt wird bei über 38 Grad Celsius verweigert.

Die Grenzkontrollen wurden aufgehoben, Durchreisen durch Belgien sind wieder uneingeschränkt erlaubt.

Hotels, Cafés und Restaurants sind geöffnet, unter Beachtung der einschlägigen Hygiene- und Abstandsregeln. Theater, Kinos, Konzertsäle, Diskotheken, Schwimmbäder, Saunen und ähnliches sind weiterhin geschlossen. Soziale Kontakte sind zugelassen mit jeweils bis zu 10 Personen pro Woche. Die maximale Gruppengröße für private Treffen oder Restaurantbesuche ist auf 10 Personen einschließlich Kinder beschränkt. An Hochzeiten und Beerdigungen dürfen unter Einhaltung der Abstandsregeln bis zu 30 Personen teilnehmen, an Gottesdiensten bis zu 100 Personen. Organisierte sportliche und kulturelle Aktivitäten sind mit maximal 20 Teilnehmern möglich.

Es gilt eine Abstandsregeln von 1,50 Meter. Wo dies nicht eingehalten werden kann, müssen Masken getragen werden. Es besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive Haltestellen, Bahnhöfen und Bahnsteigen sowie an den Flughäfen. Ausnahmen bestehen für Personen desselben Haushalts, bei Kindern unter 12 Jahren untereinander und im „erweiterten persönlichen Umfeld“. In Geschäften ist das Tragen von Masken empfohlen, teilweise auch Pflicht. Die Zahl der Kunden ist, in Abhängigkeit von der Größe des Geschäfts, beschränkt. Vereinzelt haben Kommunen in Haupteinkaufsstraßen Maskenpflicht angeordnet oder ein Fußgängerleitsystem eingerichtet. Besonderheiten in den Regionen Die belgischen Abstands- und Hygiene-Regelungen gelten in allen Regionen gleichermaßen.

Bulgarien: Reisen wieder möglich

Seit dem 1. Juni 2020 ist EU-Staatsangehörigen die Einreise nach Bulgarien ohne verpflichtende häusliche Quarantäne wieder gestattet. Auch Reisende aus EU-Staaten, die bereits nach dem 22. Mai eingereist sind, unterliegen rückwirkend nicht mehr der Verpflichtung zu einer obligatorischen 14-tägigen häuslichen Quarantäne.

Der Flugverkehr von und nach Bulgarien ist nach wie vor eingeschränkt, belebt sich aber wieder deutlich. Es bestehen aktuell regelmäßige Flugverbindungen von Sofia nach Deutschland sowie zu zahlreichen Flughäfen in Anrainerstaaten. Der Airport Varna wird wieder aus Deutschland angeflogen. Der Inlandsflugverkehr zwischen Sofia und Varna wurde wieder aufgenommen. Der Personenzugverkehr ist nach wie vor eingestellt.

Es gilt ein Betretungsverbot von Lebensmittelgeschäften und Apotheken für Personen unter 60 Jahren täglich zwischen 8.30 und 10.30 Uhr. Ansonsten gibt es keine Bewegungsbeschränkungen im Land. Die epidemische Ausnahmesituation wurde bis 30. Juni verlängert. Es besteht unter anderem Maskenpflicht bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, in Apotheken und Krankenhäusern. In geschlossenen öffentlichen Räumen wird das Tragen einer Maske empfohlen.

Dänemark: Grenze seit 15. Juni auf

Dänemark hatte seit dem 14. März seine Grenzen geschlossen und für alle Einreisen ohne wichtige Gründe einen Einreise-Stopp verhängt. Seit dem 15. Juni ist die Einreise für Personen mit Wohnsitz in Deutschland auch für Urlaubsaufenthalte unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich. Bei der Einreise für einen Urlaubsaufenthalt muss die Buchung von mindestens sechs Übernachtungen, beispielsweise in einem Ferienhaus, Hotel oder auf einem Campingplatz, nachgewiesen werden. Bei Privatunterkünften ist eine Bestätigung der Person notwendig, bei der die Übernachtung erfolgen wird. Die Einreise wird auch für fünf Übernachtungen in der ersten Woche nach dem 15. Juni erlaubt, wenn mindestens sechs Übernachtungen insgesamt gebucht worden sind. Die Übernachtungen können an unterschiedlichen Orten erfolgen.

Seit dem 15. Juni dürfen Personen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein wieder ohne einen wichtigen Grund nach Dänemark einreisen. Ein Nachweis des Wohnsitzes in Schleswig-Holstein muss bei Einreise vorgelegt werden.

Die Durchreise durch Dänemark ist bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erlaubt. Dazu zählt unter anderem die Rückkehr ins Heimatland beziehungsweise das Land des Wohnsitzes, beispielsweise nach Deutschland aus Norwegen oder Schweden kommend. Die Durchreise muss ohne unnötige Verzögerung auf direktem Wege erfolgen. Durchreisen durch Dänemark für Personen mit Wohnsitz in Deutschland zu einem Urlaubsaufenthalt beispielsweise auf Sylt oder in Schweden sind erlaubt. Auch Umsteigeverkehr an Flughäfen ist gestattet, soweit das Flughafen-Gebäude nicht verlassen wird.

Restaurants, Cafes, Geschäfte, kulturelle Einrichtungen (Museen, Theater, Kinos) und andere Einrichtungen wie Zoos, Schwimmbäder und Vergnügungsparks sind wieder geöffnet. Diskotheken und Nachtclubs sollen zum 8. August wieder öffnen dürfen. Die Wiedereröffnung geht mit Maßnahmen zur physischen Distanzierung und zusätzlicher Hygiene einher. Wo möglich soll auf die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs verzichtet werden. Aktuell gilt ein Verbot von Versammlungen von mehr als 50 Personen. Vom 8. Juli an sollen Versammlungen von bis zu 100 Personen erlaubt werden. Die dänische Polizei hat eine Reihe von Orten, so genannte Hotspots, identifiziert, an denen es zu größeren Menschenansammlungen kommen kann. Diese Hotspots sollten gemieden werden und die Polizei kann auch Aufenthaltsverbote dort erlassen.

Es besteht keine Maskenpflicht, auch nicht im öffentlichen Nahverkehr. Es gilt eine Abstandsregelung von einem Meter zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören.

Einreisen in die Färöer Inseln sowie nach Grönland sind für Personen mit Wohnsitz in Deutschland seit dem 15. Juni wieder möglich. Es wird ein negativer Testnachweis auf Covid-19 zur Einreise benötigt.

Estland: Offen seit 1. Juni

Seit dem 1. Juni ist die 14-tägige Quarantäne-Pflicht bei Einreise nach Estland für Reisende aus Deutschland und den meisten Europäischen Staaten entfallen, sofern der Koeffizient im Herkunftsland unterhalb von 15 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer 2-Wochen-Frist liegt. Die Liste der Europäischen Länder mit den entsprechenden Covid-19-Koeffizienten veröffentlicht das estnische Außenministerium jeden Freitag mit Gültigkeit zum darauffolgenden Montag.

Air Baltic, Easyjet und Lufthansa haben den Flugverkehr nach Deutschland stufenweise wieder aufgenommen. Es besteht Maskenpflicht. Aufgrund des Kabinettsbeschlusses der estnischen Regierung vom 18. März bleiben die Grenzen zu Russland bis auf weiteres geschlossen.

Der von der estnischen Regierung verhängte nationale Notstand endete am 17. Mai. Bis 30. Juni dürfen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder im Freien nur mit maximal 100 Personen und bei maximal 50-prozentiger Belegung der Raumkapazität stattfinden, dies gilt auch für Museen, Kinos, Theater, Konzerte et cetera. Voranmeldung beziehungsweise Online-Ticket-Kauf wird empfohlen. Vom 1. Juli an sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen bis maximal 500 Personen und im Freien bis maximal 1000 Personen erlaubt, einschließlich Sportveranstaltungen mit Zuschauern, vorausgesetzt die Abstandsregeln (2+) werden eingehalten und die Platzkapazität wird nur zu 50 Prozent ausgenutzt.

Finnland lockert Reisebann ab 13. Juli

Finnland hebt die in der Corona-Krise erlassenen Reisebeschränkungen zum 13. Juli für eine Reihe von europäischen Ländern wieder auf, darunter auch Deutschland. Die Möglichkeit zur Einreise hängt dann vom Infektionsgeschehen im jeweiligen Land ab.

Vom 13. Juli an sind demnach Reisen aus Ländern wieder möglich, die innerhalb einer Zwei-Wochen-Periode weniger als acht neue Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner verzeichnet haben. Nach heutigem Stand fielen darunter neun Staaten des EU- und Schengen-Raumes, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz – Finnlands westliches Nachbarland Schweden dagegen nicht. Bereits Mitte Juni hatte Finnland seine Grenzen für Reisende aus dem Baltikum, Norwegen, Dänemark und Island aufgehoben.

Frankreich: Grenzen seit 15. Juni geöffnet

Die Einreise aus den EU-Staaten (mit Ausnahme von Spanien), aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstaat ist seit dem 15. Juni wieder uneingeschränkt möglich, wenngleich Frankreich – aus nicht pandemiebedingten Gründen – seine EU-Binnengrenzen bis Ende Oktober weiter kontrolliert.

Der Flughafen Paris Orly soll voraussichtlich noch bis zum 25. Juni geschlossen bleiben. Touristische und andere Flugreisen ohne triftigen Grund in die Überseegebiete sind untersagt. Möglicherweise werden dieses Verbot und andere Einschränkungen mit einer angestrebten nächsten Stufe der Lockerungen am 22. Juni überprüft.

Für die Ausweitung des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs in Frankreich wurden Hygiene- und Abstandsregeln erlassen. Unter anderem gilt, gegebenenfalls strafbewehrt: Gesichtsmaskenpflicht für Reisende von 11 Jahren an in Flugzeugen, Zügen, Bussen, Bahnhöfen, Flughäfen, Bushaltestellen, Taxis und Sammeltaxis. Verkehrsunternehmen müssen – im Rahmen des Möglichen, beispielsweise über entsprechende Sitzplatz-Reservierung – Abstandswahrung in den Verkehrsmitteln, Flughäfen, Bahnhöfen et cetera ermöglichen und Desinfektionsmittel bereitstellen. Die Nutzung des ÖPNV im Großraum Paris zu Stoßzeiten ist nur mit wichtigem Reisegrund erlaubt. Parks, öffentliche Grünanlagen, Strände, Sporthäfen sind landesweit grundsätzlich wieder zugänglich. Je nach örtlichen Gegebenheiten können lokal Schließungen oder die Gesichtsmaskenpflicht auch im öffentlichen Raum angeordnet werden. In den unter Infektionsgesichtspunkten "grün" bewerteten Landesteilen (derzeit gesamtes Staatsgebiet mit Ausnahme der Überseegebiete Mayotte und Französisch-Guyana) sind Gastronomie und auch Campingplätze sowie Jugendherbergen geöffnet. Auch Jugendferienlager sind möglich. Gastronomiebetriebe unterliegen Abstandsgeboten und anderen Einschränkungen. Konzertsäle, Vergnügungsparks, Diskotheken, Kinos und ähnliche Veranstaltungsorte sind frühestens vom 22. Juni an wieder geöffnet.

Museen sind zum Teil wieder geöffnet, gegebenenfalls müssen Eintrittskarten vorab für bestimmte Besuchszeiten gebucht werden, Sportanlagen nur mit Einschränkungen.

Landesweit dürfen vor September keine Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern stattfinden. Ungeordnete Versammlungen im öffentlichen Raum oder in der Öffentlichkeit zugänglichen Räumen von über 10 Personen sind untersagt. Hygieneregeln Insbesondere im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr müssen Reisende von mindestens 11 Jahren Gesichtsmasken tragen, außerdem gelten hier, in gastronomischen Einrichtungen, Museen und so weiter Abstandsregeln. In einigen Städten oder hoch frequentierten Orten kann eine lokal angeordnete Gesichtsmaskenpflicht gelten.

Touristische Reisen ohne wichtigen sonstigen Reisegrund in die französischen Überseegebiete sind bis zum 22. Juni noch nicht gestattet. Bei Einreise in die französischen Überseegebiete gilt eine 14tägige Quarantäne-Pflicht.

Griechenland: Online-Formular ausfüllen

Die Einreise nach Griechenland ist aus Deutschland wieder möglich. Seit dem 15. Juni 2020 darf neben dem Flughafen Athen auch der Flughafen Thessaloniki von Deutschland aus wieder direkt angeflogen werden. Die Quarantänemaßnahmen wurden für Reisende aus Deutschland (es gilt der Abflughafen) aufgehoben.

Bis 30. Juni 2020 sind am Flughafen Athen Stichprobentests möglich, am Flughafen Thessaloniki ist ein Covid-19-Test für alle Personen verpflichtend. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses ist eine 24-stündige Selbstisolation einzuhalten. Es ist damit zu rechnen, dass vor Weiterreise im Land die Übernachtung in einem staatlich zugewiesenen oder selbstgewählten Hotel in Athen bzw. Thessaloniki erfolgen muss.

Ab dem 1. Juli 2020 gilt in Griechenland für Einreisen auf dem See-, Luft- und Landweg eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 48 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular ausfüllen. Ein darüber zugewiesener Code muss bei Einreise vorgewiesen werden.

Es ist zu erwarten, dass bei einzelnen Reisenden bei Einreise aufgrund bestimmter Kriterien ein Covid-19-Test durchgeführt wird. Die Kriterien, nach denen eine Entscheidung für einen Covid-19-Test getroffen wird, sind nicht bekannt. Der Test ist für Reisende kostenlos. Ab dem 1. Juli 2020 dürfen auch die übrigen internationalen Flughäfen in Griechenland ab Deutschland wieder direkt angeflogen werden.

Für Reisende, die, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit, von Flughäfen mit einem erhöhten Risiko einer Übertragung der Covid-19-Infektion anreisen, ist ein Covid-19-Test verpflichtend. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses wird eine 24-stündige Selbstisolation angeordnet. Entscheidend ist der Abflugort. Die Liste mit diesen Flughäfen wird von der Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union. Die Liste wird ständig aktualisiert.

Die Reise über den Seeweg nach/aus Griechenland ist derzeit (außer für Fahrzeugführer im Warenverkehr) nicht möglich. Der Fährverkehr (Personen) mit Italien, Albanien und der Türkei ist bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt.

Die Ein- bzw. Ausreise auf dem Landweg über Bulgarien ist uneingeschränkt möglich, Covid-19-Tests werden stichprobenartig durchgeführt. Eine Einreise von Albanien oder Nordmazedonien kommend, ist hingegen bis vorerst 30. Juni 2020 nicht möglich. Bei Ein- bzw. Ausreise auf dem Landweg von/nach Deutschland sind die Einreisebestimmungen der Transitländer zu beachten.

Großbritannien: Keine Quarantäne mehr

Touristen und Geschäftsleute aus Deutschland und vielen anderen Ländern müssen nunmehr bei ihrer Einreise nach England nicht mehr in eine zweiwöchige Quarantäne.

Die neue Regelung gilt für insgesamt mehr als 70 Staaten und Überseegebiete, die nach Auffassung der Regierung die Corona-Krise im Griff haben. Dazu zählen zum Beispiel auch Österreich, die Schweiz und Italien. Auch die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland verkündeten Lockerungen.

Wer nach Großbritannien möchte, sollte dennoch aufpassen: Vorab muss ein Einreise-Formular ausgefüllt werden. Außerdem aktualisieren die Landesteile regelmäßig ihre Listen mit den sogenannten Luftbrücken zwischen Großbritannien und anderen Staaten. Die Länderauswahl kann also schnell veraltet sein und auch je nach Landesteil voneinander abweichen. So müssen nach dem aktuellen Stand Spanier bei ihrer Einreise in Schottland in Quarantäne, nicht aber in England. Die Bestimmungen gelten für Einreisen per Flug, Bahn und Schiff.

Großbritannien ist das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Kritiker werfen Premier Boris Johnson vor, zu spät und falsch auf den Ausbruch reagiert zu haben und nun die Maßnahmen zu früh zu lockern. Viele rechnen mit einer zweiten Infektionswelle.

Irland: Freie Einreise ab 9. Juli

Es gibt verstärkte Einreise-Kontrollen und gegebenenfalls Einreise-Sperren. Vor beziehungsweise bei Einreise ist für die irischen Behörden verpflichtend ein Formular (Public Health Passenger Locator Form) mit Angabe von Name, Telefonnummer und der Wohnadresse in Irland auszufüllen, an der man sich die nächsten 14 Tage in Selbstisolation aufhalten wird.

Verstöße gegen die Ausfüllpflicht (auch Falschangaben) können mit einer Geldstrafe von 2500 Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 6 Monaten geahndet werden.

Für ausgewählte Länder hebt Irland die Quarantäne-Pflicht zum 9. Juli auf. Noch gibt es zwar keine Liste dieser Länder, es soll sich jedoch um Staaten handeln, die ähnliche oder niedrigere Infektionsraten als Irland haben. Deutschland wäre dann in jedem Fall dabei.

Derzeit wird noch nach Einreise wird erwartet, dass sich jeder Reisende für 14 Tage in Quarantäne begibt, das heißt sich in dieser Zeit ununterbrochen an der angegebenen Wohnadresse aufhält, ohne Kontakt zu anderen. Diese Auflage ist zwar nicht rechtlich verpflichtend, die Einhaltung wird dennoch stichprobenartig beispielsweise durch Anrufe von der Polizei kontrolliert. Rückkehrende aus Nordirland, Personal zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs (zum Beispiel Piloten, Transportunternehmer, Mitarbeiter in der Schifffahrt) und Transitreisende sind von der Selbstisolation nach Einreise ausgenommen.

Island: Test oder Quarantäne

Island ist von COVID-19 derzeit weniger betroffen. Reisende aus Hochrisikogebieten (aktuell alle Gebiete außer Grönland und Färöer), auch Touristen, müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen, das unter anderem Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt.

Seit dem 15. Juni 2020 können Reisende wählen, ob sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben oder einen COVID-19 Test bei Einreise durchführen lassen. Der Test ist kostenpflichtig: 9000 ISK (etwa 58 Euro) bei Zahlung vor Einreise im Zusammenhang mit dem Registrierungsformular und 11.000,- ISK (etwa 70 Euro) bei Zahlung nach Einreise. Nur Kartenzahlung wird akzeptiert, Barzahlung ist nicht möglich. Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden, sind von den Tests ausgenommen.

Isländische Staatsangehörige und Einwohner Islands anderer Staatsangehörigkeiten, die sich bei Einreise für die Durchführung eines COVID-19-Tests entschieden haben, müssen sich spätestens ab dem 13. Juli 2020 direkt nach der Einreise in eine fünftägige Heimquarantäne begeben. Nach Ablauf muss ein zweiter Test (kostenfrei) durchgeführt werden. Touristen, Besuchsreisende und sonstige Reisende ohne Wohnsitz in Island sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Italien: Seit 3. Juni wieder offene Grenzen

Das Land, das besonders stark von Corona betroffen war, hat seine Grenzen seit 3. Juni wieder geöffnet. Seitdem können Personen aus der Europäischen Union und dem Schengen-Raum wieder einreisen. Auch die zweiwöchige Quarantäne-Pflicht gilt nicht mehr. Regierungschef Giuseppe Conte sagte: „Dies wird die Wiederaufnahme des Tourismus erlauben.“ Bereits seit dem 18. Mai 2020 dürfen in Italien Bars, Restaurants und der Einzelhandel wieder aufmachen.

Italien ist von Corona so stark wie wenig andere Länder in der EU betroffen, bisher starben fast 32.000 Menschen. Insgesamt haben sich nach Angaben des Zivilschutzes mehr als 223.000 Menschen mit dem Virus angesteckt, vor allem in der Lombardei. Die Infektionszahlen gehen aber seit längerer Zeit zurück. Das Land hatte Anfang März einen der strengsten und längsten Lockdowns in der EU verhängt.

Jamaika: Einreisen wieder möglich

Seit dem 15. Juni dürfen auch internationale Urlauber wieder in das Land reisen. Dabei gelten strenge Hygiene-Regeln. So muss jeder Reisende am Flughafen einen Temperatur-Scanner passieren, um erhöhte Körpertemperatur und somit mögliche Krankheitssymptome auszuschließen.

Außerdem müssen sich internationale Besucher darauf einstellen, dass der Zugang zu bestimmten Abflugs- oder Ankunftsterminals temporär reguliert wird, um zu große Menschenansammlungen vorzubeugen. Die Arbeitsplätze der Flughafen-Mitarbeiter wurden mit Plexiglasscheiben und Sprechanlagen ausgestattet, um auch hier eine potenzielle Ansteckungsgefahr zu minimieren. Zudem gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Diese Grundmaßnahmen in Kombination mit regelmäßigen kurzen Temperaturchecks gelten auch für die Hotels sowie für jede öffentliche Aktivität. Im Wasser entfällt die Maskenpflicht natürlich.

Kosovo lässt Ausländer wieder einreisen

Die kosovarischen Behörden erlauben Ausländern seit dem 9. Juni die Einreise nach Kosovo wieder ohne Auflagen solange Reisende keine Krankheitssymptome zeigen. Bei der Einreise finden verstärkte Kontrollen und Gesundheitsprüfungen statt. In der Vergangenheit wurden einschränkende Maßnahmen in Zusammenhang mit der Pandemie durch die kosovarische Regierung sehr kurzfristig beschlossen und umgesetzt. Sollten die Infektionszahlen in Kosovo wieder stark ansteigen, ist nicht auszuschließen, dass Landgrenzen und der Flughafen sehr kurzfristig wieder geschlossen werden. Eine medizinische Versorgung nach deutschem Standard ist nicht gewährleistet, unter anderem bestehen nur sehr begrenzte Kapazitäten für intensivmedizinische Behandlungen und begrenzte Covid-19-Testmöglichkeiten.

Kroatien wieder geöffnet

Kroatien hat die Grenzen für Deutsche geöffnet. Damit sind Reisen ins Adria-Land nun wieder möglich. Auch Urlauber aus anderen Ländern sind willkommen. Sie müssen aber ein paar persönliche Daten preisgeben.

Weil die Corona-Infektionsraten in Kroatien auf einem anhaltend niedrigen Niveau sind und das Land zudem vom Tourismus lebt, öffnet der Adria-Anrainer seine Landesgrenzen per sofort wieder für Urlauber aus verschiedenen Ländern, mit denen sich Kroatien auf Reiselockerungen verständigt hat. Neben Deutschland gehören Tschechien, Ungarn, Österreich, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien und die Slowakei dazu. Urlauber können nun wieder in Kroatien ein- und ausreisen, ohne etwa Quarantäne-Regeln befolgen zu müssen.

Vereinbart wurde allerdings, das Einreisende bestimmte Daten hinterlegen müssen. Dazu gehören Heimatort, Mobiltelefonnummer und E-Mail-Adresse. "Aus epidemiologischen Gründen könnte möglicherweise eine Kontaktaufnahme erforderlich werden", begründen die Vertreter Kroatiens das Vorgehen.

Mit der jetzt verkündeten Grenzlockerung hat Kroatien die neue Website "Enter Croatia" live gestellt. Dort sollen sich die Reisenden anmelden und alle erforderlichen Informationen für die Reise eingeben, um den Grenzübertritt zu erleichtern und zu beschleunigen. Die Website ist derzeit auf Englisch und Kroatisch verfügbar, soll aber bald in weiteren Sprachen – darunter auch Deutsch – erscheinen.

In Kroatien haben Gaststätten, Schwimmbäder, Nationalparks und andere Attraktionen, wie die Stadtmauern von Dubrovnik bereits wieder geöffnet und können unter Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsregeln besucht werden.

Lettland: Vorsichtige Lockerung

Die lettische Regierung hat den am 17. März verhängten nationalen Notstand bis nunmehr 9. Juni 2020 verlängert. Die bisher geltenden Einschränkungen im internationalen Personenverkehr, das beinhaltet den Luft-, Schienen-, See- und Straßenverkehr, werden vorsichtig gelockert, und die Einreise nach Lettland wird erleichtert, aber noch nicht grundsätzlich gestattet. Seit 18. Mai 2020 gibt es wieder regelmäßigen Flugverkehr von Riga nach Frankfurt. Seit 15. Mai 2020 sind die Grenzen zwischen den drei baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen auch für dort legal ansässige deutsche Staatsangehörige geöffnet.

Liechtenstein: volle Reisefreiheit

Das Fürstentum Liechtenstein hat die Grenze zu allen EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich wieder vollständig geöffnet.

Litauen: Öffnung seit 1. Juni

Die Einreise von Personen, die in den EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz oder Großbritannien und Nordirland leben und sich dort zuletzt aufgehalten haben, ist gestattet, sofern im Land weniger als 25 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen diagnostiziert wurden, darunter Deutschland. Die Liste der Staaten, die diese epidemiologische Bedingung erfüllen, wird immer montags vom Ministry of Foreign Affairs veröffentlicht.

Von der 14-tägigen Quarantäne befreit sind alle Personen, die aus Staaten einreisen, in denen weniger als 15 Fälle je 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen diagnostiziert wurden. Die Liste der Staaten, die diese Bedingung erfüllen, wie derzeit Deutschland, wird ebenfalls montags Ministry of Foreign Affairs veröffentlicht. Gesundheitszeugnisse werden von Litauen nicht verlangt. Wer aus dem Ausland einreist, kann auf eigene Kosten einen freiwilligen Covid-19-Test vornehmen lassen.

An den Grenzübergängen zu Polen und Lettland gibt es keine systematischen Kontrollen durch den litauischen Grenzschutz. Am Seehafen Klaipeda und an den internationalen Flughäfen muss mit Kontrollen gerechnet werden.

Vereinzelt kann es bei Öffnungszeiten von Museen, et cetera zu Einschränkungen kommen. In Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln besteht Maskenpflicht bis zum 17. Juni, danach wird das Tragen einer Maske empfohlen. Vor Betreten von Geschäften, Museen wird um Handdesinfektion gebeten.

Luxemburg: Grenzen sind geöffnet

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat mitgeteilt, dass die Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg in der Nacht zu Samstag, 16. Mai, beendet werden. Damit ist das Reisen zwischen den beiden Ländern wieder möglich. Passagierflüge am Flughafen Luxemburg finden voraussichtlich ab Juni wieder statt.

Malta: Grenze ab 1. Juli auf

Bis einschließlich 30. Juni 2020 können nach Malta ausschließlich Personen mit Aufenthaltsrecht in Malta zurückreisen, siehe Reiseverbindungen, müssen sich aber nach der Einreise einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen, die zumeist in Selbstisolation verbracht werden kann. Die Nichteinhaltung wird mit einer Geldstrafe von 3.000 Euro geahndet.

Ab dem 1. Juli 2020 können nur Reisende aus folgenden Ländern auf dem See- und Luftweg wieder ohne Beschränkungen nach Malta einreisen (sog. „sicherer Korridor“), sofern sie sich in den letzten 14 Tagen nicht außerhalb dieses „sicheren Korridors“ aufgehalten haben: Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich (außer Ile-de-France), Griechenland, Irland, Island, Italien (außer Emilia Romagna, Lombardei und Piemont), Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Schweiz, Slowakei, Spanien (außer Madrid, Katalonien, Kastilien-La Mancha, Kastilien und Leon), Tschechische Republik, Ungarn und Zypern. Dies müssen Reisende bei Einreise schriftlich bestätigen.

Bei der Ankunft am Flughafen müssen Reisende ferner einen Mund-Nasen-Schutz oder Gesichtsschutz (Visier) tragen, auch wird die Körpertemperatur gemessen. Beträgt sie 37,2°C oder mehr, wird ein COVID-19-Test verpflichtend durchgeführt, dessen Ergebnis der Reisende in einer dafür eingerichteten Klinik abwarten muss. Ein positives Ergebnis des COVID-19-Tests zieht eine 14-tägige Quarantänepflicht nach sich. Die Ausreise ist erst bei negativem Ergebnis eines erneuten COVID-19-Tests nach Ablauf des Quarantänezeitraums erlaubt.

Weitere Lockerungen sind ab dem 15. Juli 2020 angekündigt.

Monaco: Grenze steht offen

Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können seit dem 16. Juni wieder über Frankreich nach Monaco einreisen. An diesem Datum hat Frankreich seine Grenzen geöffnet. Der internationale Flughafen Nice-Côte d‘Azur verbindet Monaco derzeit mit Frankfurt (seit Anfang Juni, dreimal wöchentlich), München (seit Mitte Juni, viermal wöchentlich), Wien (ab Ende Juni, zweimal wöchentlich), Zürich (seit Anfang Juni, viermal wöchentlich) und Genf (seit Mitte Juni, fünfmal wöchentlich).

Auch die Hotels sind wieder geöffnet beziehungsweise öffnen ab 19. Juni (Metropole Monte-Carlo), 26. Juni (Meridien Beach Plaza), 3. Juli (Monte-Carlo Beach) und voraussichtlich ab 8. Juli 2020 (Hermitage Monte-Carlo).

Montenegro: Reisewarnung!

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Montenegro weiterhin gewarnt.

Nach Informationen des Nationalen Koordinierungsrates für ansteckende Krankheiten in Montenegro nehmen die Neuinfektionen seit Juni in ganz Montenegro zu. Folgende Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 wurden von den montenegrinischen Behörden ergriffen: für die Städte Rozaje und Gusinje wurde eine Quarantäne-Sperre verhängt, für Bijelo Polje wurde im ganzen Stadtgebiet Maskenpflicht verordnet. Im ganzen Land gilt die Pflicht in öffentlichen Gebäuden einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Aufgrund der Entwicklungen sind weitere Einschränkungen auch in anderen Regionen möglich. Die aktuelle Sachlage ändert sich täglich, die Entwicklung ist dynamisch.

Seit 1. Juni ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich. Eine Quarantäne-Pflicht besteht nicht. Der öffentliche Verkehr und der Personenverkehr mit Privat-KFZ zwischen Städten und Gemeinden sind wieder uneingeschränkt möglich.

Niederlande: Campen zur Jahresmitte möglich

Zu unterscheiden ist zwischen dem europäischen Teil des Königreichs der Niederlande und den Überseegebieten, siehe Besonderheiten in den Überseegebieten. Die folgenden Informationen beziehen sich auf den europäischen Teil.

Alle Flugreisenden von Flughäfen in Risikogebieten, gemäß Auflistung der European Union Aviation Safety Agency (Easa), müssen bis auf weiteres ein sogenanntes Gesundheitszeugnis mit sich führen, das vor Reiseantritt am Flughafen ausgefüllt werden muss. Wird eine der Fragen im Formular mit "ja" beantwortet, wird die Einreise verweigert. Reisende von deutschen Flughäfen sind davon nicht betroffen. Reisende aus den gelisteten Gebieten sollen sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben, Crew-Mitglieder und Transitpassagiere sind ausgenommen.

Museen sind geöffnet, die Besucherzahl wird aber über vorherige Online-Buchungspflicht reguliert. In Restaurants sind nur Personen aus einem Haushalt pro Tisch erlaubt. Es besteht Reservierungspflicht. In den Innenräumen von Restaurants, Cafés sowie von Theatern, Konzert- und Kinosälen sind maximal 30 Personen zugelassen. Strände sind geöffnet, es besteht jedoch die Möglichkeit von regulierenden Sperrungen von Parkplätzen und Zufahrten. Gemeinschaftliche Sanitärräume auf Campingplätzen, in Ferienparks, Jachthäfen und Stränden sind geschlossen.

Es besteht Maskenpflicht für mindestens 13 Jahre alte Personen im Öffentlichen Nahverkehr sowie auf Fähren. Die Abstandsregel von 1,50 Meter ist überall einzuhalten. Die auch in Deutschland üblichen Hygieneregeln gelten.

Die Inseln Bonaire, Saba und St. Eustatius als karibische Teile des Königreichs der Niederlande sowie die autonomen Länder Aruba, Curaçao und St. Maarten gehören weder zur Europäischen Union noch zum Schengen-Gebiet. Es gelten besondere Einreise- und teilweise auch Quarantäne-Bestimmungen. Es bestehen noch weitgehend Einreise- und Anlegeverbote für Schiffe. Die Einreise wird erst sukzessive möglich sein, voraussichtlich zunächst in Aruba.

Nordmazedonien: Grenzen geöffnet

Die Einreise nach Nordmazedonien ist seit dem 26. Juni wieder uneingeschränkt erlaubt. Die Quarantänepflicht und die Notwendigkeit, einen negativen PCR-Test nachzuweisen, sind entfallen. Der Flugverkehr an den internationalen Flughäfen Skopje und Ohrid soll zum 1. Juli wieder aufgenommen werden.

Das Auswärtige Amt warnt jedoch nach wie vor vor notwendigen, touristischen Reisen in die Republik Nordmazedonien. Das Land ist von Corona stark betroffen und weist derzeit hohe Infektionszahlen auf.

Für den Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung gilt eine generelle Maskenpflicht (Mund-Nase-Bedeckung). Einkaufszentren, Restaurants, Cafés sind unter besonderen Auflagen wie Hygiene- und Abstandsregeln wieder geöffnet. Alle Geschäfte wie Lebensmittelläden, Supermärkte, und Apotheken, Banken und Tankstellen sind geöffnet.

Norwegen: Grenzen öffnen zum 15. Juli

Reisende aus Deutschland und weiteren Staaten des Europäischen Wirtschafts- und des Schengen-Raums können bald wieder nach Norwegen reisen, sofern dies die Corona-Zahlen des jeweiligen Landes erlauben.

Ihre Regierung beabsichtige, Reisen aus diesen Ländern zum 15. Juli wieder quarantänefrei zu ermöglichen, gab Ministerpräsidentin Erna Solberg bekannt. Es gibt jedoch eine wichtige Einschränkung: Der Coronavirus-Ausbruch muss in dem jeweiligen Land unter Kontrolle, die Infektionszahlen dementsprechend niedrig sein. Pro 100.000 Einwohner dürfen sich in den zurückliegenden Wochen nicht mehr als 20 neu mit Corona infiziert haben. In Deutschland ist dies der Fall (dort sind es nur 2,7), in einigen anderen EU-Ländern jedoch nicht. Vor allem sei die Einreise aus dem Nachbarland Schweden nach wie vor nicht erlaubt, so die norwegische Regierung.

Österreich: Freie Einreise seit 4. Juni

Zum 4. Juni wurden alle Einreise-Beschränkungen gegenüber Nachbarstaaten mit Ausnahme Italiens aufgehoben. Die Verordnung hebt die Beschränkungen für alle Personen auf, die aus der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn oder Slowenien nach Österreich einreisen und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in einem dieser Staaten haben.

Damit entfällt für Einreisen aus Deutschland, auch auf dem Luftweg, die Anforderung, einen gültigen negativen Covid-19-Test vorzuweisen beziehungsweise sich in 14-tägige Heimquarantäne zu begeben. Voraussetzung ist jedoch, dass glaubhaft gemacht werden kann, dass sich Reisende in den vergangenen 14 Tagen in keinem anderen Staat als Österreich oder den genannten Nachbarstaaten, also nicht Italien, aufgehalten haben. Die Einreise aus Italien wird nur gestattet, wenn ein ärztliches Gesundheitszeugnis mit molekularbiologischem Test, das nicht älter als vier Tage ist, vorgelegt werden kann. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist grundsätzlich – ohne Einschränkung – erlaubt, sofern die Ausreise sichergestellt ist. Die Durchreise aus Italien kommend ist nur möglich, wenn kein Zwischenstopp in Österreich eingelegt wird.

Polen: Offen seit 13. Juni

Seit 13. Juni ist die Einreise aus Deutschland, Tschechien, Litauen, Slowakei nach Polen ohne Einschränkungen wieder ungehindert möglich. Ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich. Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Weißrussland statt.

Im öffentlichen Nahverkehr beträgt die Personenobergrenze die Hälfte der vorhandenen Sitzplätze oder 30 Prozent aller Plätze des Nahverkehrsmittels. Auch auf Sportanlagen besteht eine Personenobergrenze. Versammlungen und Open-Air Konzerte von bis zu 150 Personen werden unter Einhaltung der Abstandsregeln zugelassen. Kinos, Theater und Konzerthäuser können wieder mit Kapazitätsbegrenzung von 50 Prozent öffnen, für das Publikum gilt Maskenpflicht. Erlaubt sind Freiluft- und Autokinos, Open-Air Konzerte bis 150 Personen, Unterricht in Kultureinrichtungen. Wiederaufnahme von Proben und Ähnlichem Diskotheken und Clubs bleiben weiterhin geschlossen. Einkaufzentren und andere Geschäfte dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften betrieben werden. Das gilt auch für Restaurants, Bars und Cafés. Hochzeiten dürfen mit bis zu 150 Gästen stattfinden.

Maskenpflicht besteht in Geschäften, dem öffentlichen Nahverkehr, Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern. Wenn die Einhaltung eines 2-Meter-Abstandes nicht gewährleistet werden kann, müssen darüber hinaus Masken getragen werden. In Restaurants, Bars und Cafés darf die Maske erst nach Besetzen des Tisches entfernt werden. Ausnahmen gelten unter anderem für Kinder unter 4 Jahren, bei Autofahrten alleine und mit Personen des eigenen Haushalts, für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Bei Personenkontrollen besteht die Pflicht, die Maske abzunehmen.

Portugal: Flugreisen möglich

Bei der Einreise müssen unter Umständen persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund gemacht werden. Derzeit gibt es jedoch keine bekannten Einreisebeschränkungen für deutsche Staatsbürger, die auf dem Luftweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen, jedoch immer noch für Madeira und die Azoren. Auf Madeira wird bei Einreise auch weiterhin, wenn auch mit Ausnahmen, eine 14-tägige Hotelquarantäne vorgeschrieben. Auf den Azoren ist seit dem 29. Mai 2020 die Verpflichtung zur 14-tägigen Quarantäne unter bestimmten Voraussetzungen aufgehoben (siehe Abschnitt Azoren und Madeira).

Eine Einreise über den Landweg ist hingegen regelmäßig nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das “Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann. Über etwaige Ausnahmen wie z.B. Einreise bei einem familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten. Es wird empfohlen entsprechende Unterlagen mitzuführen.

Am 3. Mai 2020 wurden die bis dahin geltenden Ausgangsbeschränkungen aufgehoben und entsprechende Lockerungsmaßnahmen der Phase 1, ab dem 18. Mai 2020 der Phase 2 und nunmehr ab dem 01. Juni 2020 der Phase 3 begonnen. Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen wie z.B. in Geschäften, Restaurants oder kulturellen Einrichtungen.

Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich immer einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, die maximale Fahrgastkapazität von 2/3 darf nicht überschritten werden. Stoßzeiten sollten bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel vermieden werden.

Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Trotz der Öffnung von Restaurationsbetrieben aller Art bleiben Bars oder Diskotheken weiterhin geschlossen. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist ebenfalls mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt.

Der offizielle Beginn der Badesaison wurde vom 6. Juni 2020 um zwei Wochen vorgezogen (normaler Badebetrieb unter Auflagen). Ein Ampelsystem und eine Echtzeit-Onlineplattform mit Auskunft über Belegung sollen bei der Einhaltung der Hygieneregeln helfen.

Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten.

Fluggesellschaften haben den Flugverkehr nach Deutschland immer noch teilweise eingestellt oder zumindest erheblich eingeschränkt. Insbesondere nach Faro (Algarve) gibt es im Monat Mai zwar noch keine Flüge jedoch erfolgt die Wiederaufnahme von Flugverbindungen durch unterschiedliche Fluglinien ab Juni/Juli.

Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden auf derzeit zehn reduziert. Aktuell ist der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten bis zum 15. Juni nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und Zugverbindungen.

Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein.

Die Autonome Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Bei Ankunft auf Madeira und auf den Azoren können Temperaturmessungen und Umfragen an Bord der Flugzeuge durchgeführt werden. Bei Anzeichen von Symptomen werden Fluggäste einer medizinischen Untersuchung unterzogen.

Die Regierung der Autonomen Region der Azoren hat beschlossen, die Flugverbindungen der SATA-Gruppe zwischen allen Inseln der Region und allen Flugverbindungen außerhalb der Region bis zum 31. Mai 2020 einzustellen. Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren, derzeit nur mit TAP nach São Miguel und Terceira möglich, ist eine 14- tägige obligatorische Quarantäne für alle von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste ab dem 29.05.2020 abgeschafft und zwar unter Option für eines von 4 möglichen Modellen: Die Quarantäne kann ersetzt werden durch die Durchführung eines Tests, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde, oder durch die Durchführung eines Tests bei Einreise. Im letzteren Fall erfolgt die vorgeschriebene Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft nur bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses. Eine anschließende häusliche Quarantäne ist nicht mehr vorgeschrieben.

Bei einem Aufenthalt von mehr als 7 Tagen erfolgen weitere Tests am 5. und 13. Tag des Aufenthalts. Als weitere Optionen sind auch die freiwillige 14-tägige Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft möglich oder das unmittelbare Verlassen der Azoren.

Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat seit dem 15. März 2020 eine 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste (außer erkranke Personen in Behandlung und Geschäftsreisende) eingeführt, unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen. Einreisende, ohne Symptome, werden in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft in Quarantäne gebracht, außer sie verfügen über eine Wohnadresse und sind nicht länger als 72 Stunden vor Ankunft negativ getestet worden. In diesem Fall reicht die häusliche Quarantäne. Touristische Unterkünfte dürfen auf Madeira seit dem 3. April 2020 keine neuen Gäste mehr aufnehmen.

Rumänien: Starke Corona-Zunahme

Das Land war von Covid-19 zunächst weniger stark betroffen, erlebt jedoch momentan landesweit eine starke Zunahme von Neuinfektionen. Regionale Schwerpunkte sind nach wie vor der Kreis Suceava im Nordosten des Landes und die Hauptstadt Bukarest, sowie aktuell auch die Kreise Braşov und Vrancea.

Das Einreise-Verbot vom 22. März für Ausländer gilt inzwischen nicht mehr für EU-Bürger, die keine Covid-19-Symptome aufweisen. Zudem gibt es umfangreiche Ausnahmen unter anderem für Familienangehörige von rumänischen und EU-Bürgern, die ihren Wohnsitz in Rumänien haben, sowie Personen, die aus dringenden Gründen (Krankheitsfall oder familiäre Gründe) reisen müssen.

Seit dem 15. Juni ist die bisherige Pflicht zur häuslichen Isolation für EU-Bürger bei Einreise aus einem Land mit entsprechender epidemiologischer Situation, darunter Deutschland, grundsätzlich entfallen. Bei einer negativen Entwicklung über einen Zeitraum von 14 Tagen kann die 14-tägige Hausisolation aber wieder eingeführt werden.

Die Straßengrenzübergänge sind eingeschränkt geöffnet. Die Grenzübergangsstellen und Wartezeiten können tagesaktuell bei der rumänischen Grenzpolizei abgerufen werden.

Die Grenzübergänge im Luftverkehr sind grundsätzlich geöffnet.

Bei Einreise nach Rumänien ist eine Erklärung mit den persönlichen Kontaktdaten abzugeben.

Schweden: Grenzen offen

Staatsangehörige der EU, der Schweiz, ihre Familienangehörigen und Inhaber von EU-Aufenthaltsgenehmigungen unterliegen keinerlei Einreise-Beschränkungen. Alle Grenzübergänge sind geöffnet. Alerdings warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Schweden, da in dem Land die Neuinfiziertenzahl von weniger als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den vergangenen 7 Tagen (Stand: 15. Juni) überschritten worden ist. Und: Die weltweite Reisewarnung des schwedischen Außenministeriums für Reisen aus Schweden ins Ausland gilt bis 15. Juli.

Es gibt keine Ausgangssperren oder Reisebeschränkungen. Symptomfreie Personen dürfen sich frei im Land bewegen. Eine zwischenzeitliche Begrenzung der Inlandsreisen auf einen bestimmten Radius wurde wieder aufgehoben, unnötige Reisen sollen jedoch weiterhin vermieden werden. Es besteht ein Versammlungsverbot oberhalb von 49 Personen, das auch für Sportveranstaltungen gilt. Die Zivilschutzbehörde bietet landesspezifische Informationen in Englisch und weiteren Sprachen an. Öffentliche Verkehrsmittel sind im Einsatz, wenn auch unter Umständen in geringerer Frequenz. Verbindliche Abstandsvorkehrungen gelten im öffentlichen Raum, so beispielsweise nur Tischbedienung in Restaurants, kein Barbetrieb. Viele Freizeitparks und Museen haben geschlossen. Hotel- und Campinggewerbe sowie Berghütten sind unter Einschränkungen offen. Es gibt keine Masken- oder Handschuhpflicht, die Bevölkerung wird jedoch eindringlich um Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gebeten, besonders auch auf Reisen.

Schweiz: Grenzen sind geöffnet

Deutsche Staatsangehörige können wieder uneingeschränkt in die Schweiz einreisen. Grenzen zu allen EU-Mitgliedstaaten sowie zu Liechtenstein, auch auf dem Luftweg zu Island, Norwegen sowie Großbritannien und Nordirland sind wieder vollständig geöffnet. Die Reisefreiheit mit allen Staaten innerhalb des Schengenraums und die volle Personenfreizügigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger aus den vorgenannten Staaten gelten wieder uneingeschränkt.

Generelle Reise- oder Verkehrsbeschränkungen bestehen nicht. Alle Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen können wieder durchgeführt werden. Spontane Versammlungen von maximal 30 Personen sind erlaubt. Alle Freizeitbetriebe und touristischen Angebote können wieder öffnen. Der Bundesrat hat entschieden, die außerordentliche Lage gemäß Epidemiegesetz zum 19. Juni zu beenden.

Es besteht keine generelle Masken-/Handschuhpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen von Masken empfohlen. Generell werden die üblichen Hygienemaßnahmen empfohlen.

Slowakei: Grenzen per 15. Juni wieder offen

Slowakei Einreisen aus Deutschland in die Slowakei sind ohne jegliche Einschränkungen möglich. Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zu Polen und der Ukraine statt. Transitreisen durch die Slowakei in Richtung Österreich, Ungarn und Tschechische Republik sind wieder problemlos möglich. Die drei internationalen Flughäfen Bratislava, Poprad und Košice wurden wieder geöffnet, internationale Bus- und Zugverbindungen werden schrittweise wieder aufgenommen. Für Reisen in der Slowakei gibt es keine besonderen Beschränkungen. Die touristische Infrastruktur ist weitgehend wieder geöffnet.

Das Tragen von Mundschutz (Bedeckung von Mund und Nase durch Maske, Schal et cetera) ist innerhalb geschlossener Räume weiterhin für alle Pflicht. Im Freien gilt eine Mundschutzpflicht nur, wenn ein Abstand von 2 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.

Slowenien: Grenzen seit 31. Mai offen

Deutsche Staatsangehörige, die ihren Wohnsitz in einem EU-Mitgliedstaat oder Schengen-assoziierten Staat haben, können grundsätzlich wieder nach Slowenien einreisen, solange es sich bei dem Wohnsitzstaat um Slowenien handelt oder ihr Wohnsitzstaat in der Länderliste des National Institute of Public Health (NIPH) als epidemiologisch sicher eingestuften Staaten geführt wird, darunter Deutschland. Eine Quarantänepflicht besteht nicht, es sei denn, Reisende haben sich unmittelbar vor Einreise nach Slowenien länger als 14 Tage außerhalb der EU- oder der Schengenstaaten aufgehalten.

Deutsche Staatsangehörige, die ihren Wohnsitz in einem nicht gelisteten Land haben, die in der Liste geführt werden, haben, unterliegen bei Einreise nach Slowenien grundsätzlich einer 14-tägigen Quarantäne-Pflicht.

Die Durchreise durch Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige, wohnsitzunabhängig, stets möglich, solange die Durchreise innerhalb von 24 Stunden nach Einreise erfolgt. Kurze Zwischenstopps (beispielsweise zum Tanken) sind nicht ausdrücklich verboten. Als weitere Voraussetzung muss dem Durchreisenden der Grenzübertritt in das Nachbarland erlaubt sein.

Die internationalen Flughäfen in Slowenien (Ljubljana, Maribor und Portorož) sind wieder geöffnet. Es ist mir einer allmählichen Wiederaufnahme des Flugverkehrs zu rechnen. Der grenzüberschreitende Zug- und Busverkehr ist seit dem 15. Juni wieder erlaubt. Der öffentliche Personennahverkehr hat den Betrieb wieder aufgenommen.

Hotels und andere Unterkünfte sowie Gaststätten, Cafés et cetera dürfen wieder öffnen. Gleiches gilt für Freizeit- und Erholungseinrichtungen. Ausgangssperren bestehen nicht. Hygieneregeln Die Kontaktbeschränkungen bestehen fort. Es gilt die Aufforderung, mindestens 1,50 Meter Abstand zu halten. Versammlungen von mehr als 500 Personen sind verboten.

Nur in geschlossenen Räumen des öffentlichen Bereichs, wo ein Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, besteht die Pflicht, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Tragepflicht besteht außerdem im öffentlichen Personenverkehr. Das Tragen einer Schutzmaske wird im Übrigen empfohlen.

Spanien: Vorab-Formular ausfüllen

Das Land gehört zu den am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern. Die Zahl der Neuinfektionen ist inzwischen jedoch stark gesunken. Regionale Schwerpunkte sind nach wie vor Kastilien und Leon, Madrid und Katalonien, die aber alle weit unterhalb der Zahl von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner liegen.

Gesundheitsmaßnahmen nach einem Notfallplan reichen von Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen bis zu häuslicher Quarantäne.

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist seit dem 21. Juni 2020 wieder möglich. Bei Einreise kann eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden erfolgen. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 °C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Seit 1. Juli 2020 müssen Flugreisende ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. Bis zum 31. Juli 2020 kann auch weiterhin ein Formular in Papierform bei Einreise ausgefüllt werden.

Fluggesellschaften, Reedereien und Reiseveranstalter müssen Reisende auf die Pflicht der Vorlage dieses Formulars bei Einreise hinweisen.

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla bleiben geschlossen. Auch die Einreise in den oben genannten Ausnahmefällen ist an diesen Grenzübergängen derzeit nicht möglich.

Taiwan: Für Geschäftsreisen geöffnet

Die Einreise nach Taiwan ist seit dem 29. Juni einem eingeschränkten Personenkreis erlaubt, darunter Geschäftsreisenden, Familienangehörigen und Besuchern zu anderen Zwecken als Privatbesuchen oder Tourismus bis maximal drei Monate mit einem Visum einer Taipei-Vertretung, Inhabern einer taiwanischen Daueraufenthaltsgenehmigung (ARC/APRC, Blaue Karte MoFA), eines "Business Visums" oder "Covid-19-Visums" einer Taipei-Vertretung.

Für Studierende und Sprachstudenten sind Einreise-Möglichkeiten vorgesehen. Chinesischen Staatsangehörigen ist die Einreise bis auf Ehepartner (mit ARC) von Taiwanern weiterhin untersagt. Das Einreiseverbot besteht auch für chinesische Ehepartner von Deutschen oder chinesischen Firmenmitarbeitern mit ARC unabhängig von der Reisehistorie. Für Einwohner Hongkongs oder Macaus gelten für die Einreise nach Taiwan besondere Regeln.

Alle Reisenden müssen sich ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit wie bisher nach Einreise 14 Tage entweder zu Hause, in einem aufnahmebereiten Hotel, einer Privatunterkunft oder in einer von der Regierung bestimmten Quarantäneunterkunft in häusliche Quarantäne begeben. Die Einhaltung der Quarantänemaßnahmen wird von den taiwanischen Gesundheitsbehörden streng überwacht. Die Nichtbeachtung wird mit empfindlichen Geldstrafen geahndet.

Alle Reisenden müssen bei Einreise zusätzlich einen negativen Covid-19-PCR-Test in englischer Sprache vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf. Vor Ablauf der Quarantäne erfolgt ein weiterer Covid-19-Test. Die Kosten für sowohl einen Covid-19-Test als auch einer eventuellen Covid-19-Behandlung trägt der Reisende.

Tschechien-Grenze geöffnet

Tschechien hat die Reisebeschränkungen für Deutschland, Österreich, Ungarn und die Slowakei aufgehoben. Die Einreise von Tschechen oder Ausländern mit nachgewiesenem Aufenthalt in Tschechien aus diesen vier Ländern sowie die Einreise von Deutschen, Österreichern, Ungarn und Slowaken und EU-Staatsangehörigen mit nachgewiesenem Aufenthalt in Deutschland, Österreich, Ungarn und der Slowakei, über die Grenzen zu diesen Staaten, ist, ohne Angabe von Gründen und ohne die Erfordernis eines negativen Covid-19-PCR-Tests, möglich. Für Einreisen aus allen weiteren Ländern gelten weiterhin Einreise-Beschränkungen. Über zahlreiche Sonderregelungen zur Einreise von Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in diesen Ländern informiert das Tschechische Innenministerium.

Nur deutsche Staatsangehörige, die aus einem anderen Land als Deutschland, Österreich, Ungarn oder der Slowakei oder auf dem Land- oder Luftweg einreisen, benötigen für den Transit durch das Gebiet der Tschechischen Republik bei Einreise das Doppel einer Verbalnote der deutschen Botschaft in Prag. Die Note muss beim tschechischen Innenministerium mindestens 24 Stunden vor Einreise eingereicht werden. Die Durchreise muss dann innerhalb von 24 Stunden erfolgen. Die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests ist damit nicht erforderlich.

Für den internationalen Flugverkehr sind die Flughäfen Brünn/Tuřany, Karlsbad, Ostrava/Mošnov, Pardubice, Prag/Ruzyně und Prag/Kbely geöffnet.

Restaurants, Hotels, Museen und Sehenswürdigkeiten sind mit Einschränkungen hinsichtlich Belegungs- und Besucherzahlen geöffnet.

Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes in geschlossenen Räumen (außerhalb der eigenen Wohnung), in öffentlichen Verkehrsmitteln und dort, wo der Mindestabstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann. Bei Betreten von Geschäften, Restaurants, Hotels, Museen und ähnlichem müssen die Hände mit bereitgestellten Hygienemitteln desinfiziert werden.

Sowohl die Bahn als auch die Airlines haben den Flugbetrieb wieder aufgenommen. Czech bietet aktuell Flüge ab Frankfurt an, Mitte Juni folgen weitere Städte wie Düsseldorf und Hamburg.

Tunesien: Quarantäne und Test entfallen

Das tunesische Gesundheitsministerium legt die Reisebeschränkungen fest und unterteilt nunmehr die Herkunftsländer der Touristen in zwei Kategorien.

Zur "grünen" Kategorie von Ländern mit niedriger Covid-19-Infektionsrate gehören Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz. Hier entfallen die bisherigen Einreisebeschränkungen wie der Corona-Test und eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit.

Für diese Gruppe gilt jedoch wie für jeden anderen Einreisenden: Vor Abreise muss ein Formular zur Selbstauskunft ausgefüllt werden. Dies ist online möglich. Jedem Einreisenden wird bei Ankunft am Flughafen oder im Hafen in Tunesien die Temperatur gemessen. Die Touristen müssen das offizielle Hygieneprotokoll in Hotels, Restaurants, am Strand und bei übrigen Aktivitäten im Land einhalten.

Zur "orangenen" Kategorie zählen Länder mittlerer Infektionsrate. Hier ist ein negativer Corona-Test, der bei Abflug oder Abfahrt mit dem Schiff nicht älter als 120 Stunden sein darf, erforderlich. Touristen aus diesen Ländern dürfen sich ausschließlich im Hotel aufhalten und können nur im Rahmen geführter Touren Ausgrabungsstätte und Monumente besuchen. Am sechsten Tag können sie einen zweiten Test machen. Wenn dieser erneut negativ ausfällt, dürfen auch sie sich frei im Land bewegen, unter Einhaltung des Hygieneprotokolls.

Türkei: Es gibt wieder internationale Flüge

Die Türkei hat das Einreiseverbot für deutsche Staatsangehörige am 11. Juni aufgehoben. Bei Einreise in die Türkei werden Gesundheitsuntersuchungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Symptomen ein Corona-Test. Bei positivem Test wird eine medizinische Behandlung angeordnet, auch Quarantäne-Maßnahmen sind möglich. Es bestehen wieder regelmäßige Flüge aus der Türkei nach Deutschland und umgekehrt. Auch die Land- und Seegrenzen der Türkei sind wieder offen, mit Ausnahme der Landgrenze zu Iran.

Für innertürkische Flüge und Zugfahrten ist bei der Reservierung ein Genehmigungscode („HES-Code“) erforderlich. Dieser kann per SMS oder mittels einer App erlangt werden. Hinweise hierzu erteilen die jeweiligen Fluggesellschaften. Für Menschen über 65 Jahre gilt eine Ausgangssperre von 20 Uhr bis 10 Uhr. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre unterliegen unter der Aufsicht der Erziehungsberechtigten keiner Ausgangssperre mehr. Reisebeschränkungen zwischen Provinzen sind seit dem 1. Juni aufgehoben. Auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht; in einigen Städten und Gegenden auch überall im öffentlichen Raum. Soziale Distanz (drei Schritte Abstand) wird eingefordert, Zuwiderhandlungen werden geahndet.

Ungarn: Grenzen stehen offen

Einreisen aus Deutschland, Kroatien, Österreich, Serbien, Slowakei, Slowenien und der Tschechischen Republik sind für deutsche Staatsangehörige ohne jegliche Einschränkungen möglich. Die Grenzkontrollen zu den benachbarten Schengen-Staaten Österreich, Slowakei und Slowenien sind seit dem 15. Juni aufgehoben. An den Schengen-Außengrenzen zu Kroatien, Rumänien, Serbien und der Ukraine finden die üblichen Grenzkontrollen statt.

Personen von mindestens 65 Jahren dürfen Lebensmittelgeschäfte, Märkte, Drogerien und Apotheken nur zwischen 9 und 12 Uhr betreten. Personen unter 65 Jahren müssen außerhalb dieser Zeiten einkaufen. Clubs, Diskotheken, Tanzlokale et cetera sind geschlossen. Musik- und Tanzveranstaltungen ohne vorherige verbindliche Platzreservierung sind verboten. Hygieneregeln In Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis besteht Maskenpflicht. In Geschäften gilt eine Abstandsregel von 1,50 Meter.

Vereinigte Arabische Emirate: Dubai öffnet sich zum 7. Juli

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr wird weiterhin vor touristischen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate weiterhin gewarnt.

Die Flughäfen sind für den internationalen Flugverkehr aus und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wieder geöffnet. Dies gilt auch für den Flughafentransit.

Ausländische Reisende ohne Aufenthaltstitel in den VAE (beispielsweise Touristen) sollen vom 7. Juli an wieder nach Dubai reisen dürfen. Für sie soll ebenfalls die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests bei der Einreise gelten. Des Weiteren müssen sie eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Die Landgrenzen zu Oman und Saudi-Arabien sind für Ausländer geschlossen.

Die Sicherheitsbehörden der VAE haben alle sich in den VAE aufhaltenden Personen dazu aufgefordert, streng auf sozialen Abstand zu achten.

Die landesweite nächtliche Ausgangssperre ist seit 25. Juni aufgehoben. Einkaufszentren, Geschäfte und Restaurants sind unter strengen Auflagen geöffnet. Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.

Zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 ist die Einreise in das Emirat Abu Dhabi aus anderen Emiraten der VAE nicht möglich. Ausnahmen bestehen für Personen, die einen Covid-19-Test nachweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder die im Besitz einer Sondererlaubnis der emiratischen Behörden sind.

Zypern: Fast für alle Reisenden offen

Die Flughäfen sind wieder geöffnet und Einreisen aus bestimmten Ländern erlaubt, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Basierend auf der Entwicklung der Covid-19-Pandemie hat die zyprische Regierung Staaten in einer Liste kategorisiert, überprüft diese wöchentlich und passt die Kategorisierung gegebenenfalls an. Deutschland befindet sich zurzeit in Kategorie A und Einreisende aus Deutschland unterliegen damit grundsätzlich keinen Einschränkungen.

Bei Ankunft in Zypern ist mit Temperaturmessung zu rechnen, auch können – nach dem Zufallsprinzip – bei 2 bis 3 Prozent der Reisenden Covid-19-Tests durchgeführt werden. Zudem wird bei einzelnen, ausgewählten Flügen von sämtlichen Passagieren bei Ankunft ein Covid-19-Test durchgeführt. Dies gilt auch, wenn bei Einreise ein negatives Testergebnis vorgelegt wurde.

Im Falle eines positiven Testergebnisses bei einem Reisenden werden auch andere Reisende des Fluges, die in unmittelbarer Nähe gesessen haben, in 14-tägige Quarantäne genommen. Die Kosten hierfür und eine evtl. notwendige Behandlung im Falle einer Erkrankung übernimmt die Republik Zypern.

Darüber hinaus müssen sich Reisende vor Abflug auf einer offiziellen zyprischen Website online registrieren. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine COVID-19-Erkrankung zu erklären. Der Flight Pass muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden.

Einreiserestriktionen bestehen weiterhin für aus Deutschland kommende Reisende, die sich in den 14 Tagen vor Ankunft in Zypern in einem Land aufgehalten haben, das nicht zur Kategorie A gehört, oder die auf der Reise nach Zypern im Transit durch ein Land gereist sind, das nicht zur Kategorie A gehört. In diesem Fall ist ein COVID-19-Test bei Einreise nachzuweisen. Je nachdem, wo die letzten 14 Tage vor Einreise verbracht wurden, kann auch eine zweiwöchige Quarantäne nach Einreise vorgeschrieben werden.

Die Kosten dieses Tests sind vom Reisenden zu tragen und belaufen sich zum derzeitigen Stand auf bis zu 60 Euro. Die Testergebnisse werden etwa 24 Stunden später zu Verfügung stehen, bis dahin hat sich der Reisende in der gebuchten Unterkunft in Selbstisolation zu begeben.

Einige Übergänge über die Demarkationslinie (Grüne Linie/Green Line) sind wieder geöffnet, allerdings nur für bestimmte Gruppen (Arbeiter, Studierende) und nicht Touristen. Für die Überquerung ist ein negativer COVID-19-Test erforderlich.

Aufgrund der faktischen Teilung Zyperns kann konsularische Unterstützung im Nordteil der Insel generell nur eingeschränkt und in der gegenwärtigen Situation und aufgrund faktischer Hindernisse nur minimal geleistet werden. (OG/LS/BAR)

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