Brennpunkt zur Thomas Cook Insolvenz
Vieles ist unklar, viele Fragen offen. Auch der Konzern in Oberursel selbst kann viele Fragen noch gar nicht beantworten. TravelTalk zeigt jedoch, was jetzt schon bekannt ist und für Reisebüros wichtig ist.
Vor zwei Wochen meldete Thomas Cook Deutschland Insolvenz an. Seither ist viel passiert. TravelTalk gibt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und beantwortet wichtige Fragen der Reisebüros.
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Die Kooperation Alpha Reisebüropartner gehört künftig zu 100 Prozent RT-Reisen. Das Unternehmen hat alle Anteile von Thomas Cook übernommen. Die Agenturen der Kooperation erhielten so Klarheit und Stabilität, erklärte RTK-Chef Thomas Bösl.
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Marktführer TUI will im kommenden Jahr nach der Insolvenz von Thomas Cook 500.000 zusätzliche deutsche Gäste gewinnen. In Großbritannien wirft der Reisekonzern zwei Millionen zusätzliche Flugsitze auf den Markt. Zudem ist TUI an Reisebüros von Cook interessiert.
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Die unabhängige britische Reisebüro-Kette Hays Travel macht das Rennen. Sie erwirbt alle 555 Thomas-Cook-Shops aus der Insolvenzmasse.
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Reisebüros können Mitte Oktober mit einer Sonderprovisionszahlung von Vtours rechnen. Sie gilt für alle Buchungen mit Abreise bis 31. Dezember. Hintergrund der vorgezogenen Auszahlung ist die Thomas-Cook-Insolvenz.
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DER Touristik will Reisebüros unterstützen, die Neubuchungen für Kunden der insolventen Thomas Cook in Deutschland vornehmen. Die Buchungen werden mit einer Extra-Provision vergütet.
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Bei den deutschen Veranstaltern der insolventen Thomas Cook können alle Reisen mit Abreise bis 31. Dezember nicht angetreten werden. Damit besteht nun auch Klarheit für viele Winterurlauber: Ihre Reisen finden nicht statt.
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Wie FTI, LMX oder Schauinsland startet auch TUI eine Aktion für Kunden von Thomas Cook: Von der Insolvenz betroffene Urlauber, die sich bis zum 20. Oktober für eine TUI-Reise entscheiden, müssen keine Anzahlung leisten.
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Die Kooperation Best-Reisen hat rechtlich prüfen lassen, ob Reisebüros möglicherweise Provisionen an den Insolvenzverwalter von Thomas Cook zurückzahlen müssen. Das Ergebnis hat Marketing-Vorstand Cornelius Meyer jetzt vorliegen – und es fällt für Reisebüros ermutigend aus.
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Der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Norbert Fiebig, will sich nach der Insolvenz von Thomas Cook für eine bessere Absicherung von Pauschalreisen einsetzen. „Wir sind gemeinsam gefordert, Lücken im bestehenden Sicherungssystem zu schließen“, sagt Fiebig.
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Die Reisebüro-Allianz QTA verkündet nach der Thomas-Cook-Insolvenz, den Vertrieb aktiv zu unterstützen. Nun will Allianz-Chef Thomas Bösl in einer ersten Aktion eine Million Euro Soforthilfe an seine Reisebüros verteilen.
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Die Zukunft vieler Cook-Franchiser tritt möglicherweise in eine entscheidende Phase ein: Am 14. Oktober ist ein großes Treffen in Duisburg geplant. Dafür stellt Schauinsland-Reisen Räumlichkeiten zur Verfügung. Auf der Gästeliste stehen auch QTA und Best-Reisen.
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Zahlreiche Agenturen kritisieren die Informationspolitik nach der Insolvenz von Thomas Cook. Sie vermissen klare Aussagen über anstehende Reisen, sehen die Marke beschädigt und zweifeln an einem Neustart von Neckermann & Co.
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Der insolvente Veranstalter Thomas Cook Austria führt auch ab dem 1. November keine Reisen mehr durch. Die österreichischen Kunden in den Zielgebieten sind unterdessen größtenteils zurück.
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Nach der Thomas-Cook-Insolvenz hatte MSC Cruises Agenturnummern von 250 deutschen Reisebüros vorübergehend geschlossen. Die Maßnahme ist ab sofort beendet, die Schließung aufgehoben, teilt die Reederei nun mit.
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Mit ihrem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundestagsabgeordneten hat Reisebüro-Inhaberin Sandra Jacobs viele Reaktionen in der Branche ausgelöst. Eine Antwort von einem Politiker hat sie bisher aber nicht bekommen.
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Im Windschatten der Thomas-Cook-Pleite hatte auch der Kölner Veranstalter Tour Vital Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Jetzt sagte er alle Reisen bis zum 31. Dezember 2019 ab. Außerdem stehen der Insolvenzverwalter und der Schadensabwickler fest.
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Nach der Cook-Pleite buhlen Veranstalter um Kunden, deren Urlaub möglicherweise ausfällt. Bentour geht – wie Schauinsland – mit Ersatzreisen aktiv auf Reisebüros zu. Sie beinhalten kostenfreie Stornierung, falls Thomas Cook die Reisen doch noch durchführen kann.
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Der Veranstalter Anex Tour will Reisebüros mit einer Sonderaktion für Kunden unterstützten, die von der Thomas-Cook-Insolvenz betroffen sind. Bei einer Neubuchung bekommen die mitreisenden Kinder den Hotelaufenthalt gratis dazu.
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Harte Zeiten für viele Reisebüros wegen der Thomas-Cook-Insolvenz. Wie können sich Expis jetzt motivieren, wenn sie sich erschöpft fühlen? Und steckt in der Krise möglicherweise auch eine Chance? Das haben wir Reisebüro-Coach René Morawetz gefragt.
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Der erfahrene Sanierer und Insolvenzrechtler Lucas Flöther, der bei Condor das Schutzschirm-Verfahren überwacht, sieht nach Durchsicht erster Zahlen eine „langfristige Überlebensfähigkeit“ des Ferienfliegers. Deutsche Veranstalter zeigen sich interessiert.
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Zurich, der Versicherer von Thomas Cook Deutschland, hat DER Touristik weitere Mandate erteilt: Der Veranstalter bringt Cook-Gäste auch von den Kanaren und Madeira, aus Faro, Jerez und Malaga nach Hause.
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Der Veranstalter Schauinsland-Reisen bietet Cook-Kunden eine Neubuchungsoption zu vergünstigten Bedingungen an. In einem Schreiben an die Vertriebspartner erklärt er das Vorgehen.
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Der chinesische Aktionär Fosun erwägt nach einem britischen Medienbericht ein Angebot für die Markenrechte und weitere Teile von Thomas Cook. Darunter könne auch das deutsche Geschäft sein.
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Wenn Veranstalter pleite gehen, helfen Versicherungen den Pauschalreisenden. Die maximale Haftungshöhe ist jedoch gedeckelt – und bleibt es auch, wie der Bundestag jetzt entschied. Eine Reisebüro-Inhaberin hat der Regierung deshalb einen offenen Brief geschrieben.
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Die Vertriebsallianz QTA startet eine Endverbraucher-Kampagne. Sie wirbt nach der Insolvenz von Thomas Cook für die Dienstleistungen von Reisebüros.
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DER Touristik übernimmt den Rücktransport von Thomas-Cook-Gästen aus der Dominikanischen Republik. Betroffen sei eine vierstellige Zahl an Gästen.
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Eine clevere Idee verfolgt der Reiseanbieter Itravel: Für einige Kunden des insolventen Veranstalters Thomas Cook bietet er einen Umbuchungsservice an. Sie erhalten 20 Prozent der Cook-Buchung erstattet, wenn sie sich für eine neue Reise mit Itravel entscheiden.
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Novasol kündigt derzeit alle Agenturverträge und plant, neue zu verschicken – damit hat der Ferienhausanbieter erhebliche Irritationen ausgelöst. Hintergrund ist die Cook-Insolvenz. Doch Deutschland-Chef Kai-Uwe Finger stellt klar: Damit habe der Schritt „nichts zu tun“.
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Gäste werden von Hotels in den Zielgebieten doppelt abkassiert. Medien berichten Horrorstorys von Urlaubern, die auf den Hotelgängen schlafen müssen, weil man sie nicht mehr in ihr Zimmer lässt. Der Insolvenzversicherer Zurich will hier jetzt helfen.
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Schrittweise wird beim insolventen Veranstalter Thomas Cook der Abreisestopp immer mehr verlängert: Inzwischen gilt der 31. Oktober. Davor galt noch der 13. Oktober.
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Nach der Insolvenz von Thomas Cook Deutschland zeigen sich die vorläufigen Insolvenzverwalter zuversichtlich. Das Unternehmen habe „durchaus Perspektiven und Chancen für die Zukunft“, teilten die Juristen am Donnerstag mit.
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QTA-Sprecher Thomas Bösl sieht das Image der Touristikbranche und von Pauschalreisen durch die Thomas-Cook-Insolvenz „massiv beschädigt“. Umso mehr seien jetzt „Klarheit und schnelle Entscheidungen gefordert.
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Neue Entwicklung in Sachen Thomas-Cook-Insolvenz: Der Veranstalter sagt weitere Reisen ab. Das Problem ist wohl, dass viele Gäste in den Hotels nicht aufgenommen werden.
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Die deutschen Veranstalter von Thomas Cook mussten Insolvenz anmelden. Für Geschäftsführerin Stefanie Berk ist das aber nicht das Ende: Sie will mit Hilfe des Insolvenzverwalters und Partnern das Geschäft von Neckermann, Öger Tours und Bucher wieder zum Laufen bringen.
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Für die Kunden von Thomas Cook Deutschland und der zugehörigen Veranstalter greift nun der Schutz des Sicherungsscheins für Pauschalreisen. Das erklärte der zuständige Versicherer Zurich.
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Nach der Londoner Thomas Cook Group sieht sich nun auch die deutsche Veranstalter-Sparte des Reisekonzerns gezwungen, Insolvenzantrag zu stellen. Allerdings will Stefanie Berk, Deutschland-Chefin von Cook, das Geschäft von Neckermann, Öger Tours und Bucher Reisen sanieren und fortführen.
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Jetzt ist es offiziell: Die Bundesregierung und die Landesregierung von Hessen helfen Condor mit 380 Millionen Euro. Derweil hat nun laut einem Medienbericht auch die Thomas Cook GmbH in Oberursel einen Überbrückungskredit beantragt.
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Petitionen auf der Plattform Change.org kommen in der Touristik allmählich in Mode. Jüngst gab es eine gegen die Schließung der TUI-Flughafenstationen. Wegen der Thomas-Cook-Insolvenz haben Initiatoren nun gleich zwei weitere gestartet.
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Es sind schwierige Stunden für Reisebüro-Mitarbeiter: Sollen ihre Kunden Reisen stornieren? Sollen sie Restzahlungen begleichen? Und wie sollen sie sich im Zielgebiet verhalten? TravelTalk hat Rechtsexperten gefragt.
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Nach der Insolvenz-Anmeldung von Thomas Cook PLC beklagen Kunden, dass Reisebüros ihnen hierzulande noch Thomas-Cook-Leistungen verkauft haben. Stehen sie in der Verantwortung, wenn der Urlaub nun nicht mehr wie geplant verbracht werden kann?
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Stefanie Berk, Deutschland-Chefin von Thomas Cook, sucht weiter nach einer Rettung für das deutsche Geschäft des insolventen Konzerns. Zugleich werden Abreisen bis mindestens 26. September gestoppt.
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Trotz der Insolvenz des britischen Reisekonzerns Thomas Cook sollen die Flüge der Tochtergesellschaft Thomas Cook Airlines Scandinavia am Dienstag wieder aufgenommen werden.
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Nach der Insolvenz-Anmeldung von Thomas Cook befördert die Tochter Condor keine Cook-Gäste mehr. In Deutschland haben viele Veranstalter Kapazitäten bei dem Ferienflieger eingekauft. Wie geht es für sie nun weiter?
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Die Nachricht von der Thomas-Cook-Insolvenz löst heftige Reaktionen am Counter aus. Bis zuletzt wollten viele nicht glauben, dass ein so großes Reiseunternehmen in diese Lage rutschen kann. Diskutiert wird auch die Frage, wie es überhaupt nun in der Touristik weitergeht.
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Da Thomas Cook bei Aldiana nur Minderheitsgesellschafter ist, sind die zehn Anlagen des Clubbetreibers von der Insolvenz nicht betroffen.
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Thomas Cook hat Insolvenz angemeldet – es ist das vorläufige Ende eines Unternehmens mit großer Tradition. Die Ursprünge liegen im 19. Jahrhundert. Gern zitiert wird die Legende, Thomas Cook habe die Pauschalreise erfunden. Doch dem ist nicht so.
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Die Verhandlungen zur geplanten Rekapitalisierung der Thomas Cook Group sind gescheitert, der Konzern hat Insolvenz angemeldet. Die Reisen für Montag und Dienstag können nicht gewährleistet werden. Die deutsche Tochter Condor hält jedoch den Flugbetrieb aufrecht.
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Jetzt heißt es für Reiseverkäufer, starke Nerven zu behalten: Letzte Bemühungen um die Rettung Thomas Cooks sind gescheitert - das Unternehmen hat Insolvenz angemeldet. Betroffen sind rund 600.000 Urlauber. Mehr bei TravelTalk in Kürze.
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Die Thomas-Cook-Spitze hat am Sonntag weiter mit dem Gläubigern verhandelt, um die Finanzlücke zu schließen. Die Krise beunruhigt Verbraucher und Geschäftspartner gleichermaßen. Eine Petition aus der Branche fordert, dass die britsche Regierung sich engagiert.
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