Dominikanische Republik

Santo Domingo

Merengue tanzen, Lebensfreude tanken und Kolonialflair bewundern: Dafür ist Santo Domingo die perfekte Adresse. Die Altstadt ist Unesco-Weltkulturerbe, denn die Metropole mit heute an die drei Millionen Einwohnern ist die älteste von Europäern errichtete Stadt der Neuen Welt.

Foto: Dominican Republic Ministry of Tourism

Gegründet wurde Santo Domingo schon vor mehr als 500 Jahren. Und so steht hier nicht nur die älteste Kathedrale auf dem amerikanischen Kontinent. Auch das erste Krankenhaus, die älteste Universität und das erste Zollhaus wurden hier errichtet. Und das Schachbrettmuster, nach dem die Straßen angeordnet wurden, nahmen sich in der Folge fast alle Städteplaner der Neuen Welt zum Vorbild.

Bemerkenswert ist auch, wie gut all die würdevollen Gemäuer – die Paläste und die Gotteshäuser, die Festungen und Stadtmauern – die Jahrhunderte überstanden haben. Zu den Glanzlichtern zählen der Alcázar de Colón, der Palast des Vizekönigs, an der Plaza de España und das majestätische Nationaltheater, aber auch der Botanische Garten gleich neben dem Zoo und die Ozama-Festung, wo einst Kolumbus eingekerkert war.

Heute geht es in Santo Domingo beschwingter zu, zum Beispiel wenn in den Gassen der Kolonialstadt das Nachtleben erwacht. Hotspots sind die Calle Hostos und die Calle Isabel La Católica. Nach Mitternacht tobt das Leben besonders in den Lounges und Tanzclubs der Calle Sánchez und der Calle Mercedes.

Ein Besuchermagnet fürs Kontrastprogramm versteckt sich nur ein paar Kilometer außerhalb des Zentrums: der kleine Nationalpark Los Tres Ojos („Die drei Augen“), wo verschlungene Treppen sich durch ein Labyrinth aus unterirdischen Höhlen zu drei smaragdgrünen Süßwasserlagunen winden. Schon die Taino-Indianer fanden hier einst Zuflucht und nutzen die Höhlen für ihre Rituale.