Dominikanische Republik

Nationalpark Jaragua

Seekühe und Meeresschildkröten, Leguane und Flamingos tummeln sich in dem wilden Naturparadies im Südwesten. Der Nationalpark Jaragua ist Teil eines Unesco-Biosphärenreservats, glänzt aber auch mit dem für viele schönsten Strand des Landes.

Foto: Dominican Republic Ministry of Tourism

Acht Kilometer weißer Traumstrand mit kristallklarem, türkisblauem Wasser zu Füßen karstiger Felsen: Die Bahía de Las Aguilas hat das Zeug zur Fototapete. Nicht umsonst wird die Bucht oft als die Nummer eins unter den Stränden der Dominikanischen Republik gehandelt. Das liegt sicher auch an der exquisiten Einsamkeit, denn hier gibt es weder Hotels noch Geschäfte oder Restaurants, denn als Teil des Nationalparks steht die Bucht unter Naturschutz. Hin geht es normalerweise per Boot.

Der fast 1300 Quadratkilometer große Nationalpark liegt rund 250 Kilometer westlich von Santo Domingo und erstreckt sich über Lagunen und Inseln, Mangroven, Sümpfe und Trockenwald, Savannen- und Wüstenlandschaften. Und auch Höhlen mit Felsmalereien der Taino-Indianer sind hier zu sehen.

Mehr als 130 verschiedene Vogelarten sind hier heimisch, darunter große Kolonien leuchtend roter Flamingos, Fregattvögel, Pelikane und Reiher. Außerdem zieht es viele Meeresschildkröten regelmäßig zur Eiablage an die abgeschiedene Küste.

Noch besser: Bisher verirren sich kaum Touristen in den Nationalpark, und so lässt sich die Idylle in aller Ruhe genießen. Mehrstündige, geführte Bootstouren lassen sich vorab buchen oder auch ganz spontan im Höhlendorf La Cueva, das übrigens auch der ideale Ausgangspunkt für einen Ausflug zur Bahía de Las Aguilas mit ihrem berühmten Bilderbuchstrand ist.