Curaçao

Hato-Höhlen

Vor Millionen von Jahren bildete sich unter Wasser das, was heute die Tropfsteinhöhlen von Hato sind. Als mit der Eiszeit der Meeresspiegel sank, erhob sich aus dem Wasser die Insel Curaçao.

Foto: Curac¸ao Tourist Board.

Knapp 5000 Quadratmeter groß sind die geheimnisvollen Grotten, in denen auch eine Kolonie seltener, langnasiger Flughunde lebt. Einst fanden hier auch Menschen Schutz. Das lassen Höhlenzeichnungen vermuten, die von Curaçaos Ureinwohnern, den Arawak-Indianern, stammen sollen, die vor rund 1500 Jahren in den Hato-Höhlen Unterschlupf fanden. Später versteckten sich auch Sklaven in dem Höhlenlabyrinth.

Engagierte Guides führen auf befestigten Wegen durch das Areal und haben zu jeder der markanten Tropfsteinformationen eine Geschichte in petto. Zu den Höhepunkten gehören ein unterirdischer See, eine weite Halle mit dem vielversprechenden Namen „Kathedrale“ und ein Fenster im Fels, durch das Sonnenlicht in die Höhle tritt.

Gut zu wissen: Im Innern der Höhle ist es warm bis heiß. Feste Schuhe sind zu empfehlen. Außerdem sollte man möglichst früh am Morgen kommen, um die magische Welt für sich zu haben.