Lissabon

Torre de Belém

Das monumentalste und historischste Viertel Lissabons ist Belém. An der Hafeneinfahrt ist der Turm von Belém eines der ersten Dinge die ankommende Schiffe von Lissabon sehen. Gebaut wurde der 35 Meter hohe Turm 1521 als Portugal weltweit die führende Seemacht war.

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Ursprünglich stand der Torre de Belém auf einer kleinen Insel auf der rechten Seite des Tejos. Heute hat sich das Land bis an den Bau herangearbeitet und man kann den Turm über eine kleine Brücke erreichen. Übrigens ist der Torre de Belém einer der wenigen Bauten, die das große Lissabonner Erdbeben von 1755 überstanden haben.

Prinz Heinrich der Seefahrer, Bartholomeu Dias - der das Kap der Guten Hoffnung umrundete, die ersten Reisen von Ferdinand Magellan, Vasco da Gama, um den Seeweg nach Indien zu entdecken und Christoph Kolumbus hielten hier auf dem Weg zurück nach Europa an, nachdem er die Neue Welt entdeckt hatte.

In dieser Zeit blühte Lissabon mit Reichtümern auf. Es wurden große Denkmäler wie der Belem-Turm und das Hieronymus-Kloster errichtet. Heute sind diese Denkmäler und ihre umliegenden Museen ein Muss für jeden Besucher.

Für einen Kurzurlaub gibt es Cafés in attraktiven traditionellen Häusern entlang der Rua Vieira Portuense. Einer der besten Orte für eine Erholungspause mit Kaffee und Kuchen ist die Konditorei "Antiga Confeitaria de Belém", die seit 1841 köstliche Puddingkuchen in ihren mit Kacheln geschmückten Räumen anbietet. Die drei wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind aber wohl das Hieronymus-Kloster, der Belem-Turm und das Berardo-Museum.