Fuerteventura

La Oliva

Die hübsche Kleinstadt La Oliva verdankt ihren Namen den zahlreichen schönen Olivenbäumen. Das Stadtbild wird geprägt von der Pfarrkirche Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria und ihrem großen Glockenturm. Viele Restaurants und Geschäfte, ein Frisör, eine Apotheke und sogar ein Schwimmbad gibt es in La Oliva.

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Viele historische Gebäude zeugen von der Zeit, in der La Oliva Hauptsitz der Militärobersten war. Am östlichen Ortsrand La Olivas liegt das Haus des Obersten, die Casa de los Coroneles. Der festungsähnliche Bau war bis ins 19. Jahrhundert Sitz des höchsten Befehlshabers Fuerteventuras. Ihn schmücken prächtige Holzbalkone und seitliche Türme mit Zinnen, über dem Portal prangt das Wappen des Clans der Coroneles. Die dreischiffige Pfarrkirche Iglesia de Nuestra Señora de la ­Candelaria aus dem 18. Jahrhundert mit großem Glockenturm gehört zum Stadtbild. Sie ist aus der ersten Kapelle zu Ehren der Virgen del Rosario hervorgegangen. Kunstinteressierte werden von der Casa Mane begeistert sein: Diese Galerie zeigt Ausstellungen ­zeitgenössischer Werke von Künstlern mit Verbindungen zu den Kanarischen Inseln.

Sehenswürdigkeiten

Der Herrensitz Casa del Coronel wurde im 17. Jahrhundert am Ortsrand von La Oliva im typisch spanischen Kolonialstil errichtet. Ihn schmücken prächtige Holzbalkone und seitliche Türme mit Zinnen, über dem Portal prangt das Wappen des Clans der Coroneles. 1994 erwarb die kanarische Regierung das leerstehende und denkmalgeschützte Anwesen. Es ist seit 2006 zu einem Kulturzentrum mit Museum und historischem Archiv geworden. Die dreischiffige Pfarrkirche Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria aus dem 18. Jahrhundert mit großem Glockenturm gehört zum Stadtbild. Sie ist aus der ersten Kapelle zu Ehren der Virgen del Rosario hervorgegangen.

Zu besichtigen ist das Bild des Jüngsten Gerichts, etwa 3x4 Meter groß, das 1732 vom Sohn des Gründers der Casa de los Coroneles gestiftet wurde. 1993 wurde auch diese Kirche, wie viele auf der Insel, zum Bien de Interés Cultural ernannt. Das Kulturzentrum Centro de Arte Canario in der Casa Mané ist ein von Manuel Delgado Camino (Mané) gestiftetes, restauriertes Herrenhaus für die Werke junger kanarischer Künstler. Der weitläufige Garten der Casa Mané mit Opuntien und jungen Palmen ist ein Kunstwerk für sich. Museo del Grano La Cilla ist ein im Kornspeicher Casa de la Cilla untergebrachtesLandwirtschaftsmuseum.

Die etwa 600 Meter lange Lavahöhle Cueva Del Llano de Villaverde ist öffentlich zugänglich. Die Fläche über der Höhle ist mit Natursteinen und einem Ausstellungsraum ausgestattet. Aus naturhistorischer Sicht erwähnenswert sind die in der Höhle entdeckten, versteinerten Reste von Wirbeltieren sowie eine dort lebende, endemische Spinnenart. Im Museo Casa Marco in Villaverde bekommt man die inseltypischen Produkte wie Kaktuslikör, Maulbeermarmelade, Ziegenkäse, Feigen und Töpferarbeiten. Die Kapelle in Vallebron aus dem 18. Jahrhundert ist der Señora de los Dolores geweiht.

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