La Gomera

Sternstunde für Naturfans

Wegen ihrer grandiosen Berge und dem entspannten Lifestyle hat La Gomera eine treue Fangemeinde. Hier treffen jahrtausende alte Lorbeerwälder auf wilde Strände und archaische Traditionen – schönste Entspannung für Individualisten.

Foto: Turismo de La Gomera

Die ganze Insel wurde als Unesco-Biosphärenreservat ausgezeichnet. Rund 40 Prozent der Inselfläche stehen unter Naturschutz. Und der Nationalpark Garajonay mit dem größten zusammenhängenden Lorbeerwald der Erde ist sogar Unesco-Weltnaturerbe. Mehr als 600 Kilometer Wanderwege führen kreuz und quer über die Insel. Die Berge voller steiler Schluchten machen die Insel auch zum spannenden Revier für Radfahrer, vor allem Mountainbiker.


Eine ganze Reihe von beliebten Tauchspots sowie 25 Strände und oft menschenleere Buchten hat La Gomera ebenfalls zu bieten – gut zu wissen angesichts von 4800 Sonnenstunden im Jahr und Durchschnittstemperaturen zwischen 18 und 24ºC. Apropos wohlige Wärme: Die wissen auch die Wale und Delfine zu schätzen. Mehr als 20 Arten von Meeressäugern tummeln sich in den Gewässern rund um La Gomera. Und so sind Bootstouren zur Wal- und Delfinbeobachtung eine weitere Spezialität von La Gomera.

Ein Markenzeichen der Insel sind die quicklebendigen Traditionen. La Gomeras Pfeifsprache („Silbo”) hat die Unesco sogar zum immateriellen Weltkulturerbe gekürt. Uralt ist auch der Trommeltanz („Baile del Tambor“). Und das Sankt-Markus-Feuer am 24. April genießt Kultstatus und gilt als eines der authentischsten Feste der kanarischen Inseln. Heldenhaften Insulanern verdankt La Gomera auch seine Weinkultur.

Köstliche Aussichten versprechen die kulinarischen Eigenheiten der Insel. Neben Kanaren-Klassikern wie den Mojo-Saucen, den Runzelkartoffeln Papas Arrugadas und dem Gofio-Mehl aus geröstetem Getreide hat die Insel ihre ganz eigenen Spezialitäten, darunter deftige Eintöpfe, den Käse-Dip Almogrote und den Palmhonig, die Königin der Inselküche. Und auch La Gomeras Weine genießen internationales Renommee. Herausragend ist dabei die Forastera Gomera, die ausschließlich hier und schon seit mehr als vierhundert Jahren heimisch ist.

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Jahrtausende alte Lorbeerwälder und wilde Strände, paradiesische Ruhe und 4800 Sonnenstunden im Jahr, eine einzigartige Küche und archaische Traditionen: La Gomera ist das perfekte Ziel für Individualisten, für Naturfans und alle, die Entspannung jenseits der Massen suchen. Die besten Gründe für die Insel.
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Steckbrief La Gomera
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Auskunft: lagomera.travel/de
Berge: Höchster Gipfel ist der 1487 Meter hohe Garajonay im gleichnamigen Nationalpark.
Fläche: 378 Quadratkilometer; die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt rund 25 Kilometer.
Küste: 90 Kilometer, der Großteil davon ist Steilküste. Die 25 Strände erstrecken sich über rund 15 Kilometer.
Naturschutz: Insgesamt 17 Naturschutzgebiete, die zusammen fast 40 Prozent der Inselfläche ausmachen. Die Nummer eins ist der Nationalpark Garajonay (Unesco-Weltnaturerbe) mit dem größten zusammenhängenden Lorbeerwald der Erde.